
Warum Aqua Bad Cortina?

Warum “Bad”?
Das deutsche Wort Bad lässt auf Wasser und Quelle schließen und ist bereits seit den 60er Jahren Bestandteil des Namens des Hotel Aqua Bad Cortina. Nach einer kurzen Periode mit dem Namen “Bad Corones” ab 1985 kehrt man im Jahre 1993 zum ursprünglichen “Bad Cortina” zurück. Aufgrund der weit verbreiteten Englischkenntnisse in der Bevölkerung und um unnötige Missverständnisse des Wortes “bad”, welches im Englischen eine komplett andere Bedeutung hat, zu vermeiden, hat man im Jahre 2003 das Wort “Aqua” (dt. Wasser) hinzugefügt und somit war das “Aqua Bad Cortina” geboren. Heute ist diese Quelle Teil der 30 Mineralquellen, die offiziell in Südtirol anerkannt sind.
Warum “Cortina”?
Genau weiß man es nicht, aber es ist ein Name der aus der napoleonischen Epoche stammt. Ganz gewiss ist, dass die Kommune Enneberg, von der St. Vigil der Hauptort ist, an die Kommune Ampezzo grenzt, von der wiederum Cortina der Hauptort ist. Der Naturpark Fanes-Senes-Prags verbindet Enneberg mit Ampezzo und auf den Almen treffen sich die Einwohner Ennebergs und Ampezzos oft. Es liegen unterschiedliche Erzählungen, Legenden vor und heute noch zelebriert man die “Sommerspiele”, bei denen die besten Athleten der beiden Orte um den wertvollen Stein namens “Raieta” wetteifern.
Welche Kuren bietet heute das Aqua Bad Cortina?
Mit den Erneuerungsarbeiten der Quelle und dem Anschluss der Quelle ans Hotel im Jahre 2003 fließt das Mineralwasser erneut im ganzen Haus. Abgesehen von den verschiedenen Brunnen im und rund um das Haus kommt aus jedem Wasserhahn in jedem einzelnen Zimmer das Mineralwasser.
Wir bieten unseren Gästen zwei Kuren an. Eine sind unsere eigenartige Mineralbäder und eine ist die sogenannte „Brunnenkur“, das tägliche Trinken des wohltuenden Mineralwassers (für unsere Hausgäste im Preis inbegriffen!). Das Wasser wird auch im Speisesaal serviert und ist auch als kohlensäurehaltiges Wasser erhältlich!
Das Angebot wird im Sommer durch den angenehmen Kneipp-Parcours im Sankt Vigiler Bach, der direkt nahe dem Haus verläuft und einem entspannenden Bad im Whirlpool unter freiem Himmel, der mit “Aqua Bad Cortina” gefüllt ist und bei einer angenehmen Temperatur von 37°C zum Faulenzen einlädt, abgerundet!
Das Ritual des wöchentlichen Spaziergangs zur Quelle – ausschließlich mit leerem Magen!
“Aqua – Il Cammino”. So nennt sich der kurze Themenpfad, der in ca. zehn Minuten vom Hotel zur Quelle Aqua Bad Cortina führt. Jeden Dienstag bei schönem Wetter, pünktlich um 08.00 Uhr, bricht man auf zum Spaziergang zur Quelle. Entlang dem Spazierweg wird man von extra bereitstehenden philosophischen Gedanken begleitet. Der technische Teil der Quelle mit dem Sammelbecken und dem Anschluss werden besichtigt. Es wird kurz die Geschichte der Quelle erzählt und anschließend erlebt man die Krönung des Spaziergangs beim Austreten des Wassers aus dem Gestein: die wahre und einzige Quelle. Gegen 09.00 Uhr kehrt man zum wohlverdienten Frühstück ins Hotel zurück. “Vives”, aufs Leben!
Die Geschichte
Die ersten Dokumente die vom Lokal “Kurtina” sprechen, gehen auf das entfernte Jahr 1780 zurück, eines der ersten Tourismusziele in den Dolomiten, damals bereits für seine wohltuenden Kräfte des Wassers bekannt.
Im Lokal befinden sich die Bäder des Ortes und die damalige geringzählige Bevölkerung der kleinen Ortschaft St. Vigil, “Al Plan” auf ladinisch, begibt sich “Al Bagn”, so der Name des Platzes auf ladinisch, um sich zu waschen.
Man liest von einem Hangrutsch im Jahre 1806, der die Quelle unter sich begräbt, aber im Jahre 1830 entfernt wird, um mit der bereits eingefleischten Benutzung der Quelle und der Bäder fortzufahren. Am Ende des 19. Jahrhunderts werden von der Universität Innsbruck die ersten wirklichen Untersuchungen des Wassers vorgenommen und man entdeckt den Grund weshalb das Wasser so gut tut: Es handelt sich um heilendes, wohltuendes Mineralwasser.
Es wird als solfat-, fluorid-, kalzium- und jodhältiges Wasser mit Spuren von Bor, Barium und Brom beschrieben. Es wird als mittelmäßig mineralhältiges Wasser klassifiziert (Leitfähigkeit 962 μS/cm). Aufgrund der Analysen dieses Wassers wird es gegen Hämorrhoiden, gynäkologische Erkrankungen, Hypochondrie, Gicht und Skrofulose und für die Stimulation der Sekretion und Entleerung des Verdauungstraktes verschrieben.
Der Tourismus der Dolomiten, der sich zu Beginn des Jahrhunderts im Anfangsstadium befindet, lernt die erste und eigentliche Bedeutung von Wellness kennen und im Lokal wendet man zwei Arten von Kuren an: die hydropische Kur, die im täglichen Trinken des wohltuenden Wassers über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen besteht und die Kur des “rustikalen Bades”, die aus sehr warmen Bädern im Mineralwasser mit Zugabe von Kräutern und medizinischen Pflanzen besteht.
Die wohltuenden Effekte sind bald bis über die Grenzen hinaus bekannt und in mehr als einer Chronik zu Beginn des 20sten Jahrhunderts, wie zum Beispiel in der bekannten deutschen “Wohin?”, liest man bereits 1905 vom “Cortinabad”, welches Teil des Hotel Posta der Familie Mutschlechner ist.
Weitere Informationen zum Wasser und der Quelle.
Die Temperatur des Wassers an der Quelle liegt bei 6,5°C mit einer Fließgeschwindigkeit von 0,6l/sec. Die Quelle entspringt in den Spalten der Kalksteinmergel in Bellerophon. Das Einzugsgebiet liegt in der bereits erwähnten Formation in Bellerophon und Werfen, die dem Wasser ihre charakteristischen Komponenten verleihen.
Weitere Informationen finden Sie in der Informationsbroschüre der Südtiroler Mineralwasserquellen mit dem Titel “Kostbarkeiten aus felsiger Tiefe”, die Sie gratis unter der Adresse www.provinz.bz.it/wasser-energie/ anfordern können bzw. telefonisch unter 0471 414 580










